AluMachinery

Nitrierofen für Strangpressmatrizen — 45 kW

Richtpreisspanne

25.00050.000 EUR (EXW)

Richtpreisspanne — Einladung zur Verhandlung, kein verbindliches Angebot. Geprüft: 2026-07-18.

Eine Strangpressmatrize aus H13-Stahl verschleißt ohne Nitrieren nach einem Bruchteil ihrer möglichen Standzeit. Das Gasnitrieren baut auf den Arbeitsflächen eine harte Nitridschicht mit rund 1000–1200 HV auf, die abrasiven Verschleiß und das Anhaften von Aluminium begrenzt — die Matrize schafft ein Mehrfaches an Durchsatz zwischen den Korrekturen, und das Nachnitrieren alle paar Pressenkampagnen ist Standard in jedem ernsthaften Presswerk. Nitrieren im eigenen Haus verkürzt den Werkzeugumlauf von einer Woche auf eine Nacht: Die abends von der Presse genommene Matrize liegt morgens wieder im Werkzeuglager — ohne Transport und ohne Warteschlange bei der Lohnhärterei.

Der vertikale Schachtofen mit 45 kW Heizleistung hat eine Kammer von ø500 × 1000 mm und einen Beschickungskorb von ø500 × 500 mm. Vor der Ammoniakzufuhr wird die Kammer auf −0,08 MPa evakuiert — die Atmosphäre bleibt sauber und die Schichten reproduzierbar, ohne langes Spülen mit großen Gasmengen. Die Maximaltemperatur beträgt 650°C (Matrizen werden üblicherweise bei 480–560°C nitriert), die Temperaturgleichmäßigkeit ±5°C in der Kammer, das Aufheizen auf Prozesstemperatur dauert unter 80 Minuten. Die Auskleidung aus Wärmedämmmatten ohne Schamottestein sorgt für geringe thermische Trägheit und eine leichtere Konstruktion. Gesteuert wird per Mitsubishi-SPS mit PID-Regelung und zwei Temperaturmesspunkten; Anschluss standardmäßig 380 V, andere Spannungen auf Bestellung.

Die 45-kW-Ausführung ist die universellste in der Baureihe 30–75 kW: Neben Matrizen beherrscht sie Nitrocarburieren, das Nitrieren von Werkzeugstählen und Maschinenteilen, Dampfbehandlung sowie Vakuumanlassen und -auslagern. Und ehrlich zu den Anforderungen: Der Ofen benötigt Ammoniak aus Flaschen oder einem Generator, eine Arbeitsplatzlüftung und die Neutralisation der Abgase — das muss vor dem Kauf geplant und kalkuliert werden, wir helfen bei der Auslegung.

Technische Daten

Heizleistung45 kW (Baureihe 30–75 kW)
Maximaltemperatur650°C (Prozess üblicherweise 480–560°C)
Kammerø500 × 1000 mm
Beschickungskorbø500 × 500 mm
Unterdruckbis −0,08 MPa
Temperaturgleichmäßigkeit±5°C
Aufheizen auf Prozesstemperaturunter 80 min
SteuerungSPS Mitsubishi + PID, 2 Messpunkte
Anschluss380 V (andere Spannungen auf Bestellung)

CE-Status

CE: Maschine erfordert eine Anpassung an die EU-Anforderungen — wir organisieren ein Angebot für die Konformitätsarbeiten

Piec elektryczny z atmosferą amoniaku — poza dostosowaniem samej maszyny (osłony, obwody bezpieczeństwa, dokumentacja) instalacja i wentylacja amoniaku po stronie zakładu podlega odrębnym przepisom.

So arbeiten wir

Transaktionsbedingungen

  • Produktionszeit: 6–10 Wo.

Einsatzbereiche

Gasnitrieren von Strangpressmatrizen (H13-Stahl), Nitrocarburieren und Nitrieren von Werkzeugstählen und Maschinenteilen, Dampfbehandlung, Vakuumanlassen und -auslagern.

Für wen

Aluminium-Presswerke, die Matrizen im eigenen Haus nitrieren wollen, statt sie zur Lohnhärterei zu fahren; Werkzeugbauten und Betriebe für Matrizenregeneration.

Häufige Fragen

Was kostet ein Nitrierofen für Matrizen?

Die Richtpreisspanne liegt bei 25.000–50.000 EUR EXW, je nach Leistung und Ausstattung (Baureihe 30–75 kW) — eine Einladung zur Verhandlung, kein verbindliches Angebot. Das genaue Angebot erstellen wir für Anzahl, Abmessungen und Umlauf Ihrer Matrizen.

Warum werden Strangpressmatrizen nitriert?

Die Nitridschicht hebt die Härte der Arbeitsflächen von H13-Stahl auf ca. 1000–1200 HV und begrenzt abrasiven Verschleiß und das Anhaften von Aluminium. Eine nitrierte Matrize schafft ein Mehrfaches an Durchsatz, und der Prozess wird über die Lebensdauer des Werkzeugs viele Male wiederholt — Presswerke mit eigenem Ofen sparen daher Zeit und Geld.

Was erfordert die Installation im Betrieb?

Einen 380-V-Anschluss (45 kW), Ammoniakversorgung aus Flaschen oder einem Generator, Arbeitsplatzlüftung und die Neutralisation der Abgase. Die Ammoniakinstallation unterliegt betriebsseitig gesonderten Vorschriften — das sagen wir vor dem Kauf, nicht danach.

Wie steht es um das CE-Zeichen?

Der Ofen im Werksstandard erfordert eine Anpassung an die EU-Anforderungen (Schutzeinrichtungen, Sicherheitskreise, Dokumentation). Wir organisieren das Angebot für die Anpassung und sagen offen, wer in Ihrer Kaufkonfiguration formell für die Konformität verantwortlich ist.

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